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~ Gelassenheit bei Geschwisterstreit ~
Diesen Beitrag schreibe ich nicht etwa, weil ich das Thema für mich geknackt habe, sondern vielmehr aus dem gegenteiligen Grund – weil mich Geschwisterstreit manchmal an den Rand des Wahnsinns treibt. Mein Verständnis endet in der Regel sobald Gewalt und abwertende Sprache ins Spiel kommen. Den höchsten Punkt der Palme erreiche ich, wenn meine älteren Kinder auf den Jüngsten losgehen. Weil ich ein großer Fan von Eigenverantwortung und Handlungsfähigkeit bin, versuche ich auch bei diesem Thema bei mir selbst zu beginnen. Zuerst musste ich für mich herausfinden und gut trennen, wann ich als Mama reagiere und wann die „innere kleine Franzi“ getriggert ist, die selbst drei ältere Geschwister hat und…
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~ Zuckerfrei als Mama – geht das? ~
Erschöpfte und müde als Mama – wer von uns kennt das nicht? Mir wird in den letzten Monaten mehr und mehr bewusst, wie kostbar meine Selbstverantwortung ist. Ich bin nicht Opfer meiner Umstände, sondern handlungs- und gestaltungsfähig. Das Leben als Mama ist vor allem in der Baby- und Kleinkindphase körperlich sehr anstrengend. Immer wieder habe ich versucht mich mit Kaffee und Zucker durch besonders müde und schwere Tage zu retten. Mir etwas „gönnen“, weil es schwer ist. Und bitte, versteh mich nicht falsch, sich etwas zu gönnen ist sowas von gut! Nur habe ich verstanden, dass ich mir Dinge gönne, die mir langfristig einfach nicht gut tun. Mir noch mehr…
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~ Ist mein Kind hochsensibel? ~
Ein spannendes Thema, definitiv mehr als ein „Modewort“ und besonders für mich als Mama und auch als Ergotherapeutin relevant. Der Begriff „Hochsensible Person“ (kurz HSP) wurde in den 90er Jahren von der US-amerikanischen Psychologin, Dr. Elaine N. Aron,geprägt. Sie hat sich in ihrer Forschung intensiv mit der Wahrnehmung und Reizverarbeitung von Menschen auseinandergesetzt und ist zu dem Schluss gekommen, dass in etwa 15-20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel sind. Ich möchte betonen, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist (es ist auch keine Diagnose im ICD-10), sondern eine angeborene Eigenschaft. Wie kann ich mir das vorstellen? Jeder von uns hat ein Toleranzfenster für Reize. Sind zu wenig Reize vorhanden, so sind wir gelangweilt…
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~ Glaubensfunkeln ~
Einer meiner Lebensträume ist, dass meine Kinder eines Tages Jesus kennen, ihn lieben und ihm nachfolgen. Der Glaube, der mein Herz erfüllt, meine Seele trägt und mein Leben ein Leben in Fülle sein lässt, bedeutet mir sehr viel. Da stecken Werte und Traditionen drin, die mir wichtig sind und die ich schön finde. Was mir jedoch viel viel wichtiger ist, ist die tiefe, liebevolle Beziehung zu einem lebendigen Gott. Ein Gott, der es liebt, Wachstum und Tiefe zu schenken. Jesus, der seinen Jüngern sofort widersprach und sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen!“ Glaube aber kann man nicht vorschreiben, man kann ihn nur vorleben. Ich kann äußere Formen des Gebetes…
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~ Was mich in schweren Zeiten trägt ~
„Das Leben ist eigen.“, stellt mein geistlicher Begleiter beim Abschied fest. Wenn das auch nicht meine erste Wortwahl wäre, um das Leben zu beschreiben, so muss ich ihm doch recht geben. Was das Leben niemals auf Dauer ist, ist gleichbleibend. Wie Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Licht und Schatten vereint es Gegensätze in einem fließenden Wechsel, sodass es allerhöchstens wenige Sekunden zum vollkommenen Stillstand kommt.












